Die Ursprünge der Schiffslampe – Die Petroleumlampe

Heutzutage werden auf Schiffen ausschließlich elektrisch betriebene Lampen eingesetzt, die dank der verwendeten LEDs sehr wenig Strom verbrauchen. Bevor diese allerdings ihren Platz auf den Schiffdecks der Welt fanden, wurden vornehmlich Petroleumlampen verwendet, die den Look der heute immer noch beliebten Schiffslampe geprägt haben. Einen kurzen Einblick in ihre Geschichte gibt es an dieser Stelle.

Ihren Erfinder und das dazugehörige Jahr der Erfindung zu bestimmen ist nahezu unmöglich, doch die Erfindung lässt sich in etwa in das 18. oder 19. Jahrhundert einordnen. Petroleum war bereits lange davor bekannt, wurde allerdings sehr selten zur Beleuchtung benutzt.

Bevor Petroleumlampen als Schiffslampe eingesetzt wurden, dauerte es etwas

Wichtige Schritte zur Erfindung der Petroleumlampe war zum einen die Erfindung des Lampenzylinders und zum anderen die Erfindung des Runddochts im Jahre 1854. Danach dauerte es noch eine Weile, bis Petroleumlampen verwendet wurden, denn zunächst musste die Wissenschaft herausfinden, wie sie Erdöl destillieren konnte, um einen geeigneten Brennstoff zu finden. Außerdem wurden die Brenner optimiert.

Im Laufe der Zeit wurden Anpassungen am Brennstoff, am Brenner und am Docht durchgeführt, um das starke Rußen und die dadurch entstandene Geruchsbelastung einzuschränken. Danach setzten sich Petroleumlampen vollends durch, was vor allem am niedrigen Preis des Brennstoffes lag.

Im Vergleich zu Kerzen leuchten Petroleumlampen bedeutend länger, nämlich bis zu 20 Stunden, und spenden helleres Licht.

Wegen dieser positiven Eigenschaften werden Petroleumlampen bis heute hergestellt und verwendet, sodass Ersatzteile nach wie vor im Handel erhältlich sind.

An Bord eines Schiffes wird eine Schiffslampe jedoch nur noch selten mit Petroleum betrieben, doch die ansprechende Optik ist nach wie vor geblieben